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Die Ukraine wurde Opfer eines heimtückischen und nie da gewesenen blutrünstigen Überfalls seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs mitten in Europa. Die Brutalität des Krieges durch den Autokraten Wladimir Putin und seiner Armee setzt einen neuerlichen Tiefpunkt in der Politik der Europäischen Union. Millionen Menschen sind auf der Flucht und die Toten sind noch nicht gezählt. Während die europäische Diplomatie stotternd versucht, Russland mit fadenscheinigen Sanktionen die Stirn zu bieten, ist es das Volk der Ukraine, das mit seinem unbändigen Willen die russische Kriegsmaschinerie ins Stocken geraten lässt. 

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Welche rote Linie im Spitzensport hat Bestand? Während Russland, seine Athleten und Finanziers von der Sportbühne nach dem gewaltsamen und blutigen Einmarsch in die Ukraine verbannt wurden, scheint die Grenze bei Menschenrechtsverletzungen nicht zu gelten. Der Satz „Sport ist nicht politisch“ verliert an Bedeutung mit jeder Menschenrechtsverletzung im Land der Ausrichter von Großevents. Solange Geld fließt, machen sich Verbandsfunktionäre zu Handlangern und treten moralische und gesellschaftliche Grundwerte mit Füßen. 

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Krieg ist etwas, das immer weit weg erscheint. Doch im Moment ist er ganz nah. Er ist mitten in Europa. Er verfolgt uns den ganzen Tag und verbreitet Angst und Schrecken. Aber wenn man sich dann zurücklehnt, merkt man, dass man sich vermeintlich in Sicherheit befindet. Dass sich das schnell ändern kann, zeigt die Geschichte von Moritz Hoffmann und seiner Familie, die den Krieg hautnah erlebten und eine Entscheidung treffen mussten, den der Verlust des Zuhauses und der Heimat bedeutete. Eine Entscheidung, die man in seinem Leben niemals treffen will.

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Als die Bombardierung ihrer Heimat immer heftiger wird, entschied eine Familie aus der Ukraine, das Land zu verlassen. Marina Abdulmalik flieht mit ihren jüngsten Kindern Adrian und Amelia per Zug Richtung Westen. Als sie in Münster ankommen, haben sie nichts außer der Kleidung, die sie tragen, und zwei Rucksäcke. Zwei Tage später erreicht ihr Mann Aziz die Familie. Das Wichtigste: Sie haben überlebt. Hier fühlt sich die Familie sicher. Doch sie machen sich große Sorgen um Familie und Freunde, die in der Ukraine geblieben sind.

Liebe Leserin, lieber Leser,

ein Krieg mitten in Europa und es ist kein Ende in Sicht. Wie gelähmt verfolgen wir die täglichen Nachrichten, die uns informieren, aber keine Antworten liefern. Populistisch werden Fehler der Vergangenheit politischen Entscheidern um die Ohren gehauen. Diplomatische Lösungen, die dieses brutale Blutvergießen stoppen … Fehlanzeige.

Die infantile Taktik des Augenverschließens, um das Böse zu besiegen, scheint nicht sehr ratsam. Vielmehr muss endlich politisch eine klare Kante gezeigt werden. Was sicherlich nicht einfach ist und vor allem den Wohlstand gefährdet. Und was das in einigen Menschen auslöst, hat uns die Pandemie gezeigt. 

 

Letztendlich ist Frieden und Freiheit nicht kostenlos. Es ist ein hoher Preis zu zahlen und wir werden zeigen müssen, ob wir bereit sind, die Zeche zu begleichen. Den Krieg in der Ukraine bezahlen wir bereits. Solange wir Toilettenpapiercarpaccio mit einem edlen Gläschen Diesel genießen können, ist alles gut. 


Wie immer gilt: Gesund bleiben!

 

Der Tom

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