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  • ekki83

New Names... einfach der Wahnsinn

Aktualisiert: 17. Sept. 2023

Mit dem Alter wird man ja bequemer, verdammt bequem. Es gibt so viele Ausreden, warum man sich nicht vom Sofa erheben sollte, aber manchmal sollte man sich wirklich aufraffen. Das ist genau das, was am Donnerstag, den 14.09.2023, passiert ist. Die Aktion "New Names" war jahrelang verschwunden, aber jetzt ist sie wieder da und rockt die Bude!

Diese Veranstaltungsreihe hat schon in den 90ern den damals noch unbekannten H-Blockx den nötigen Kick gegeben, und jetzt ist sie zurück, um Münster erneut in kulturelle Trance zu versetzen.. Der Verein "Vision", unter der Leitung von Steffi Stephan, gibt monatlich drei Bands die Chance, live aufzutreten und dabei professionell auf Video und Audio aufgenommen zu werden. Und das Ganze wird durch Spenden und Mitgliedsbeiträge finanziert. Das ist so cool, dass es das nächste Netflix-Binge schlichtweg überflüssig macht! Regelmäßige Informationen findet ihr unter ms-vision.de

Steffi Stephan Bassist beim Panikorchester und Initiator von "Vision" aus Münster Das Jovel wurde immer voller und die Spannung sowohl beim Publikum als auch bei den Musikern stieg und stieg.

Der erste Akt ist auf der Bühne und die Leute haben richtig Spaß

An diesem Abend standen drei Bands auf dem Programm. Als erstes betrat Bert Fenber mit seiner Band die Bühne.

Bert Fenber mit Begleitung


Für alle, die auf Musik mit einem Hauch von Euro-amerikanischem Flair stehen, war das der Jackpot. Die Texte drehen sich um die wichtigen Dingen im Leben: Liebe, Glaube, Hoffnung. Das Ganze wurde solide und erstklassig vorgetragen, und nach 30 Minuten war die Show auch schon vorbei.

Ganz in weiß (natürlich nur optisch) hier mal Bert mit der kompletten Band


Zeit für den Bühnenumbau und für die Raucher, sich draußen auszutauschen.

Persönlich war ich schwer beeindruckt von der nächsten Band, den "Romeoz" aus Münster. Die Jungs hatten sich rund ein halbes Jahr vor Ausbruch der Pandemie zusammengefunden, und durch den Lockdown gab es natürlich keine Auftritte und Co.

Menschen die Kultur einfach genießen

Die Romeoz aus Münster, die sich im Reggae-, Ska- und Funk-Bereich zuhause fühlen, lieferten eine grandiose Performance ab. Ich kann sie nur wärmstens empfehlen vor allen Dingen, für die Stadtfestmacher von Münster Mittendrin.

Romeoz hat vom ersten Song an alles gegeben. Wunderbare Performance


Während die einen vor der Bühne abrockten und die anderen ihre Sympathie mit ausdrucksstarken, schwer zu definierenden Tanzmoves vor der Bühne zeigten, stand ich da wie versteinert und dachte: Das ist ja der Wahnsinn! In anderen Ländern hätte man wahrscheinlich unter einer Marihuanaglocke gestanden. Aber hier in Münster? Natürlich nicht. Das ist ja verboten...

Wunderbarer Reggae, wunderbarer Ska.

So eine halbe Stunde vergeht wie im Flug, also ging es wieder raus in den Raucherbereich, um zu fachsimpeln, zu plaudern und Kontakte zu knüpfen.

Hier mal der gute Hacki und meiner Wenigkeit. Wir hatten uns auch schon Jahre nicht mehr gesehen. Musik verbindet!

Zum Schluss betrat Chessur die Bühne. Mit Hip-Hop sprach er ein völlig anderes Genre an. Interessant war, dass dies sein erster Auftritt vor so vielen Leuten, auf einer professionellen Bühne war.

Dank Cessur hielt auch der Hip Hop einzug ins Jovel


Die anfängliche Schüchternheit verflog sofort, dank des großartigen Publikums. Ich kann nur sagen: Eine echt coole Sache... diesen Typen sollte man im Auge behalten.

Cessur bedankt sich für den guten Geschmack des Publikums

Fazit: New Names ist nicht nur für die Musiker ein Highlight, sondern vor allem auch für die Besucher. Hier trifft man Leute, kommt ins Gespräch, es herrscht eine einzigartige, lockere, fast schon familiäre Atmosphäre. Für alle, die das noch nicht erlebt haben, kann ich es nur wärmstens empfehlen. Wie sagt man so schön? Musik baut Brücken, und das weiß man spätestens nach dem ersten Besuch bei New Names.

Das jovel begleitet mich persönlich schon seit meiner Jugend. Und das ist schon ein paar Tage her

Steffi Stephan, der ab und zu mit seinem eigens mitgebrachten Sänger Udo Lindenberg auf Tour geht, ist in der Regel auch vor Ort und ein total umgänglicher, netter Typ. Also keine Scheu, wenn ihr Fragen habt oder einfach nur quatschen wollt. Steffi beißt nicht. Ganz im Gegenteil, er ist und bleibt ein sehr sympathischer, bodenständiger Mensch, dem es vor allem darum geht, den Nachwuchs zu fördern.


Also, markiert euch den 12.10.2023 im Kalender und ab ins Jovel, um die wundervolle New Names-Reihe zu genießen. Das ist echt ein Erlebnis der Extraklasse!

Einen ganz großen Dank auch an Armin Zedler, der die schönsten Momente auf Bild gebannt hat. Salve, Ekki"


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