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Thorsten Kambach spricht mit Thomas Pieper über das Infektionsschutzgesetz und die ungerechten Auswirkungen auf die Kulturszene.

Heute treffe ich Thomas Pieper, einen der Betreiber des Fusion Clubs, des Heaven, des Coconutbeaches. Er ist Wegbereiter der elektronischen Musikszene in Münster, Initiator vom Docklands Festivals sowie diverser anderer Kulturevents und gastronomischer Einrichtungen, die unsere Stadt erst so richtig lebenswert machen. Wir reden über die Ungerechtigkeiten, die ihm und seiner Branche in den letzten Monaten widerfahren sind und über Hoffnung. Vor dreizehn Monaten war ich in seinem Büro und wir sprachen gerade über einen Auftrag, als die Nachricht reinplatzte, dass Deutschland in den Lockdown geht. Wir konnten das zunächst nicht so richtig einordnen und waren sprachlos. Ein Jahr später sind wir wieder im Lockdown und: fassungslos! Aber diesmal ist Thomas Pieper nicht sprachlos und das ist auch nötig – mich hat unser Gespräch nachdenklich gemacht und Thomas´ Sicht hat mich überzeugt.

Arndt Zinkant fragt Andreas Mäckler, ob das berühmte Online-Lexikon seinem guten Ruf gerecht wird.

Wikipedias dunkler Schatten

In Wikipedia wird das gesamte Weltwissen durch die Schwarmintelligenz unbezahlter Idealisten zugänglich gemacht – so jedenfalls die Vision, die vor 20 Jahren vom Gründer Jimmy Wales entwickelt wurde. Mittlerweile ist Wales um viele Millionen reicher. Im Gegensatz zu den Millionen von Wiki-Autoren. Und die schreiben oft Dinge, die nicht in ein Lexikon gehören. Das musste auch der Publizist Andreas Mäckler erleben, der mit zwei Dutzend anderen Mobbing-Opfern das „Schwarzbuch Wikipedia“ erstellt hat. INTERVIEW FOLGT

Chiara Kucharski im Interview mit dem Mathematiker und „Data Engineer“ Bonaventure Dossou

Google-Translate ist so gestern

Es gibt mehr als 2000 afrikanische Sprachen und Dialekte und keine der allseits bekannten Plattformen von Google, Apple und Co. können sie übersetzen. Das war eine Ansage für Bonaventure, der für seinen Master in Bremen studiert. Mithilfe Künstlicher Intelligenz und einer Menge Pionierarbeit schafft er es nun, seine Mutter in ihrer Regionalsprache „Fon“ zu verstehen, was vorher nicht möglich war. INTERVIEW FOLGT

Tom Feuerstacke und Helmut Krummging besprechen das Vorspielen

Der Wille ist das Ziel

„…die Gitarren verstimmt und es ging tierisch los und wir hielten uns für Genies.“. So sang einst Marius Müller-Westernhagen in seinem Lied „Mit 18“. Genau so fühlte sich ein junger Mann aus Ostfriesland, der bei jedem Vorspielen an verschieden Akademien durchfiel. Ein Autodidakt, dem es am Feinschliff fehte. Aber aufgeben ist nicht. Weitermachen und einfach einer der besten seines Fachs werden. Und wenn man immer weitermacht, öffnen sich Türen und man spielt plötzlich mit den größten der deutschen Musikszene. Wenn man dann über Nacht zum Leadgitarristen der erfolgreichsten deutschen Rockband wird, weiß man, das „Nein“ der Akademie war erst der Anfang. INTERVIEW FOLGT

Liebe Leserin, lieber Leser,

der Mai kommt als Frühlings- und Herbstmonat daher. Das ist abhängig davon, ob man auf der Nordhalbkugel lebt oder südlich des Äquators. Hier in unseren Gefilden verabschieden sich die kalten Tage. Save the Date. Am zweiten Sontag im Mai ist wie immer Muttertag. Und wer ist wichtiger, als die Mama. Nachrichten, die sicher kommen. Schalke ist abgestiegen aus der Fußballbundesliga. Es gibt einen Deutschen Meister im Fußball. Söder und Laschet können sich noch immer nicht leiden. Der Bremsassistent zeigt Wirkung… Auch im Mai geben wir euch spannende Protagonisten an die Hand. Helmut Krumminga erklärt, warum das Scheitern bei Aufnahmeprüfungen

nicht das Ende bedeuten. Andreas Mäckler zeigt uns einen dunklen Schatten

über Wikipedia. Ein junger Student will Google Translate den Rang ablaufen. Und Thomas

Pieper hat auch noch einiges zu verraten. Viel Spaß beim Lesen und denkt daran:

Wonnemonat genießen. Wie immer gilt: Gesund bleiben!

Der Tom

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